FLAMENCO

flamenco

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Flamenco ist der Sammelbegriff für das Zusammenspiel von Tanz, Musik und Gesang. Seit Ende des 15.Jahrhunderts wurde der Flamenco immer wieder durch verschiedenste Kulturen beeinflusst. Die Auswanderung der Zigeuner aus Indien und ihre Wanderung durch den Balkan haben den Flamenco genauso geprägt wie die Belagerung Spaniens durch die Mauren und der Kulturaustausch mit Südamerika. Entgegen der weitverbreiteten Meinung, der Flamenco stamme ausschließlich von den  Zigeunern Andalusiens ab, trägt er viele Färbungen verschiedener Kulturen in sich. Sie fanden sich über lange Zeit in Andalusien zusammen und dort entwickelten sie sich weiter, um heute das zu sein, was es ist:
Ein fast magisches Gefüge voller Kraft und Energie, zwischen den drei wichtigsten Komponenten: cante (Gesang), baile (Tanz) und guitarra (Gitarre). Jeder palo (Musikstück) hat seinen eigenen compás (Charakter/Takt), der durch die palmas (Klatschen) und die Gitarre beschrieben wird; innerhalb dieser Rhythmen und Emotionen bewegen sich Sänger und Tänzer.
Die Schuhe mit Nägeln besetzt, werden wie ein Musikinstrument eingesetzt: (ganze Sohle) golpe, (Ballen) planta, (Spitze) punta, (Hacken) tacón. Ebenso das Händeklatschen palmas, manchmal auch das Fingerschnalzen.